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World of Warcraft - Eine Gelddruckmaschine?

Aus Sicht des Konzerns Vivendi, zu dem Blizzard gehört, kann man diese Frage eindeutig mit 'Ja' beantworten. Wenn man sich die Bilanzen von Vivendi der letzten Jahre ansieht kommt man schnell zu diesem Ergebnis.

Im Jahr 2003, als World of Warcraft noch weit entfernt vom Release war, machte die Games Sparte von Vivendi zwar ganze 571 Millionen Euro Umsatz, steckte aber mit einem Verlust von 201 Millionen Euro tief in den roten Zahlen. 2004 war es immerhin noch ein Verlust von 183 Millionen bei einem Umsatz von 475 Millionen Euro. Obwohl World of Warcraft zwar Ende 2004 Releast wurde hat sich dies aber wohl erst in den Zahlen von 2005 widergespiegelt. Bei einem Umsatz von 641 Millionen Euro und einem Gewinn von 55 Millionen kehrte Vivendi Games in die Gewinnzone zurück. Dies ist hauptsächlich auf den umwerfenden Erfolg von World of Warcraft zurückzuführen. In der Bilanz von 2006 konnte Vivendi den Umsatz sogar nochmals kräftig steigern auf 804 Millionen Euro und der Gewinn verdoppelte sich auf 115 Millionen Euro.

Wenn man jetzt davon Ausgeht daß World of Warcraft für ca. 70% der Umsätze verantwortlich ist, und man weiterhin annimmt daß die restlichen Aktivitäten der Games Sparte immer noch rote Zahlen schreiben, kommt man auf stolze Beträge: 1 Milliarde Euro Umsatz und ca. 300 Millionen Euro Gewinn seit dem bestehen von World of Warcraft! Ich denke mit einer Umsatzrendite von ca. 30% kann man hier wahrlich von einer Gelddruckmaschine sprechen.

Dies ist wirklich beeindruckend wenn man bedenkt daß es sich hier 'nur' um ein Computerspiel handelt. Ich bin wirklich neugierig auf die Bilanz von 2007 denn hier schlagen sich die Zahlen von der äußerst erfolgreichen Erweiterung Burning Crusade mit nieder.

Schade eigentlich daß die Games Sparte nur einen kleinen Anteil am Gesamtkonzern Vivendi ausmacht, sonst hätte ich mit Freuden in Vivendi Aktien investiert. :)

Wer möchte kann gerne selbst ein bisschen in den Bilanzen von Vivendi stöbern: www.vivendi.com


Hier gehts zu den aktuellen Umsatzzahlen für das erste Halbjahr 2007.

Comments :

5 Kommentare to “ World of Warcraft - Eine Gelddruckmaschine? ”
Benjamin hat gesagt…
on 

Das ist wohl richtig..... Blizzard hat sich da einen Goldesel geschaffen! Hab auch gehört, dass rein durch den Gewinn bereits weitere 20 Jahre Spielinhalt gesichert seien......

Typisch Blizzard, was die Jungs anfassen, wird zu Gold. Freu mich voll auf StarCraft2

Gruß Ben

Olver Muenk hat gesagt…
on 

World of Warcraft - Die Gelddruckmaschine >> alles was bewegt >> Trackback

Anonym hat gesagt…
on 

Muss sagen die Zahlen der Abos werden mit dem Addon WOTLK deutlich zurückgehn, da den meisten Leuten nicht einmal das erste Addon gefällt.

Rechtschreibfehler sind zur Belustigung des Lesers eingebaut!

Simon hat gesagt…
on 

@Über mir: Quelle bitte.

madguru.blog hat gesagt…
on 

Blizzard ist nicht mehr nur ein Garant für gute Games. Bald werden sie das ganze noch als Warcraft Film heraus bringen.
Ich muss allerdings sagen, dass durch Blizzard die anderen Gamestudios in ihrer Qualität angespornt wurden, aber Blizzard verhältnismäßig viel "abkupfert". Dies schaffen sie dabei gut zu verbergen. Man muss aber zugeben, dass keine Gameschmiede dieses "Verbessern" so perfekt beherrscht wie Blizzard. Die Spiele sind immer noch ein Garant für langanhaltenden Gamespass.

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